Hautverträglichkeit von Antitranspirantien

Montag, 05. August 2013
KATEGORIE: Allgemein,haut

Gerade in der Sommerzeit – oder bei anstrengenden körperlichen Tätigkeiten – schwitzt der Mensch stärker als sonst. Auch wenn dies manchmal als unangenehm und störend empfunden wird, ist das Schwitzen eine lebensrettende und schützende Körperfunktion. Denn ohne den Schweiß, der die Hautoberfläche kühlt, würde der menschliche Körper überhitzen, was zu ernsthaften Folgeschäden führen kann. Auch bei Infektionen, emotional erregenden Situationen oder hormonellen Veränderungen, kann der menschliche Körper mit erhöhter Schweißproduktion reagieren. Im Durchschnitt produziert ein erwachsener Mensch ca. einen Liter Schweiß pro Tag. Dieser verdunstet allerdings meisten direkt auf der Hautoberfläche, sodass er nicht wirklich wahrgenommen wird. Auch wenn das Schwitzen eine natürliche und wichtige Körperfunktion ist, kann diese bei manchen Menschen teilweise zu stark ausgeprägt sein. Dieses übermäßige Schwitzen wird Hyperhidrose genannt. Diese Form des Schwitzens, von den „normalen“ Schweißauslösern losgelöst und deutlich stärker ausgeprägt. Schätzungsweise 3% der deutschen Bevölkerung sind hiervon betroffen und leiden teilweise sehr unter den Auswirkungen. Insbesondere diese Menschen suchen daher häufig nach einem Mittel gegen Schwitzen. Dabei gilt es jedoch einige wichtige Punkte zu beachten.

Wie funktionieren Deodorants und Antitranspirantien ohne Parabene?
Deodorants und Antitranspirantien (auch Antiperspirante genannt) wie sie hier zu finden sind sind Körperhygieneprodukte, die gegen das Schwitzen – und die damit einhergehenden Nebeneffekte wie Körpergeruch und Durchnässung der Kleidung – eingesetzt werden. Antitranspirantien regulieren in erster Linie die Schweißproduktion. Körpergerüche werden zusätzlich durch den Einsatz antimikrobieller Inhaltsstoffe verringert. Durch den Einsatz Aluminium-basierter Inhaltsstoffe wie Aluminium-Zirconium-Tetrachlorohydrex wird die Schweißproduktion temporär unterbunden beziehungsweise gemindert. Deodorants hingegen verwenden ausschließlich antimikrobielle Inhaltsstoffe, um die bakteriell entstehenden Körpergerüche zu vermindern. Sie regulieren den Schweißfluss nicht. Beiden Produkten können zusätzlich Duftstoffe hinzugefügt sein, welche die körpereigenen Gerüche überlagern.

Deodorants mit oder ohne Parabene - Auslöser von Allergien - Zusammenhang mit Brustkrebs

Deodorants: Parabene gelten als Auslöser von Allerigen, ein Zusammenhang mit Brustkrebs konnte nicht nachgewiesen werden.

Somit sind Antitranspirantien das Mittel der Wahl für all diejenigen, die auf der Suche nach einem Mittel gegen Schwitzen sind, da nur diese die Schweißproduktion mindern. Wer zu Hautallergien neigt, sollte nach Möglichkeit Antitranspirantien ohne Parabene verwenden. Parabene sind Ester der para-Hydroxybenzoesäure (PHB-Ester), die als Konservierungsmitteln in Kosmetika, aber auch in Lebensmitteln eingesetzt werden.

Hautverträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen
In Abhängigkeit der verwendeten Inhaltstoffe können Antitranspirantien und Deodorants zu unangenehmen Nebenwirkungen bei der Hautverträglichkeit führen (hier: weitere Pflegetipps für empfindliche Haut). Eine der häufigsten sind hierbei Hautirritationen oder -entzündungen. Dies gilt auch für Antitranspirantien ohne Parabene, da diese meistens den Wirkstoff Aluminiumchlorid enthalten. Duftstofffreie Antitranspirantien und entsprechende Pflegecremes können bei der Hautverträglichkeit helfen und unerwünschte Nebenwirkungen minimieren. Die Gefahr eine Krebserkrankung, bei der gelöste Aluminiumsalze durch die Haut in die Blut- und Lymphgefäße eintreten, besteht jedoch nachweislich nicht. Es konnte auch die These nicht bestätigt werden, dass in Deodorants enthaltene Parabene Brustkrebs auslösen könnten; hier die Stellungnahme des Bundesamts für Risikoforschung (BfR): http://www.bfr.bund.de/cm/343/parabenhaltige_deodorants_und_die_entstehung_von_brustkrebs.pdf. Deodorants und Antitranspirante werden nur oberflächlich angewendet und durch die „Selbstreinigung“ der Haut automatisch nach ein paar Tagen wieder abgestoßen.

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