Phthalate: Weichmacher in Kosmetik-Produkten mit gravierenden Folgen

Dienstag, 06. November 2012
KATEGORIE: Allgemein

Phthalate sind Weichmacher, die häufig in der Herstellung von Kosmetik und Plastik-Produkten zum Einsatz kommen. Diese Weichmacher gelten als gesundheitsschädlich, unter anderem wurde in Studien nachgewiesen, dass Frauen durch diese früher in die Wechseljahre und die Menopause kommen und dass diese bei Männern zu Unfruchtbarkeit führen können. Problematisch ist dabei, dass Phthalate als Weichmacher in zahlreichen Produkten vorkommen, die im täglichen Leben genutzt werden. Schließlich wollen die Frauen immer schön aussehen und nutzen dafür in der Regel zahlreiche Kosmetik-Produkte, deren Palette im Online-Shop, im Drogeriemarkt oder in der Parfümerie immens groß ist. Auch Plastik kommt in unserem Alltag in verschiedensten Formen vor und beinhaltet Phthalate, die als Weichmacher überhaupt dafür sorgen, dass das Material formbar wird.

Phtalate: Viele Utensilien und Produkte beinhalten Weichmacher
Obwohl Phthaltate gesundheitsschädlich sind, kommen Menschen und Tiere sehr häufig in Kontakt mit diesen, denn Phthalate sind als Weichmacher in Düngemitteln, Pestiziden und PVC-Böden ebenso enthalten wie in Plastikflaschen und anderen Behältern aus Plastik sowie in der Kosmetik. Das Problem ist, dass die Phthalate als Weichmacher notwendig sind, um beispielsweise verschiedenste Varianten von Plastik herzustellen bzw. zu formen.

Auswirkungen der Phthalate auf die Menschen
Die Weichmacher wirken laut verschiedenen Studien beim Menschen wie Hormone. Unfruchtbarkeit beim Mann, Schädigungen des Fötus im Mutterleib, Krebs und Lebervergrößerungen gehören unter anderem zu den Folgen durch Phthalate. Bestimmte Weichmacher wurden in den vergangenen Jahren zwar durch Verbote oder Grenzwerte eingeschränkt, doch werden diese auch tatsächlich eingehalten?
Die Vorstellung, dass uns Phthalate fast überall und täglich begegnen, ist erschreckend, denn wer macht sich in der Regel Gedanken darüber, dass eine Feuchtigkeitscreme, der Verschluss der Trinkwasserflasche oder Kinderspielzeug aus Plastik trotz allen Vorgaben mit Grenzwerten und Verboten schädliche Weichmacher enthalten könnten.

Frauen kommen früher in die Wechseljahre und die Menopause durch Phthalate in Kosmetik-Produkten
Aktuell wurde in einer Studie von US-Wissenschaftler in St. Louis festgestellt, dass bei Frauen durch Make-up und Kosmetik-Produkte, die Weichmacher enthalten, die Wechseljahre früher eintreten und sie damit früher in die Menopause kommen, nähere Informationen stehen beispielsweise beim Berliner Kurier online zur Verfügung. Erschreckend ist dabei sicherlich, dass es genau die Produkte aus der Kosmetik sind, die die Frauen schneller altern lassen, die von den Frauen eigentlich dazu genutzt werden, um jung und schön auszusehen. Ich persönlich werde künftig auf jeden Fall auch das extrem Kleingedruckte auf den Kosmetik-Produkten durchlesen – auch wenn dafür meist schon fast eine Lupe notwendig ist. Doch das nächste Problem dabei ist, dass ich als Verbraucher nicht auf den ersten Blick die Bezeichnungen für Phthalate und Weichmacher erkenne. Das bedeutet wiederum, sicherheitshalber vor dem Suchen nach Kosmetik im Online-Shop, in der Drogerie oder in der Parfümerie entsprechend zu recherchieren. Auf Wikipedia werden zahlreiche Phthalate aufgelistet, und nun kann ich mich auf die Suche machen, welche Produkte in meinem Haushalt Weichmacher enthalten.

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