Piercingtrends 2012: echte Hingucker

Montag, 25. Juni 2012
KATEGORIE: Allgemein

Das Piercing ist aus dem heutigen Alltagsbild kaum noch wegzudenken. Obwohl schon ein sehr alter Schmuck, erlangte er seine Bekanntheit in Deutschland erst in den 90er Jahren. Damals noch misstrauisch beäugt und naserümpfend oftmals als asozial kritisiert gehört strategisch gut plazierter Körperschmuck heutzutage fast schon zum „guten Ton“. Aber immer noch halten nicht alle Piercing-Studios die Hygienevorschriften ein und auch die Altersprüfung und die Beratung zu den Risiken ist teilweise unzureichend. Was ist in diesem Jahr „en vogue“? Welcher Körperschmuck liegt trendmäßig ganz weit vorne und womit lockt man niemand mehr hinter dem Ofen hervor?

Trendiges Helix-Piercing und klassisches Piercing an der Nasenscheidewand
Im Ohrbereich absolut trendy ist in diesem Jahr das sogenannte Helix-Piercing. Dabei wird das Knorpelgewebe an der Ohrkante durchstochen. Durch die mangelnde Durchblutung dieses Arreals dauert die Abheilung etwas länger, außerdem können Druckschmerzen auftreten. Nach etwa zwei Wochen sollten diese aber abgeklungen sein. Das Ohr ist für die gewählte Piercingstelle zu langweilig? Auch die Nase bietet genügend Fläche für die Nadel des Piercers. Ein Septum-Piercing durch die Nasenscheidewand liegt dieses Jahr voll im Trend. Dieser Körperschmuck ist sehr alt, beinahe zeitlos und bei den unterschiedlichsten Kulturen anzutreffen. Das Stechen ist schwierig, da die Nasenscheidewand uneben ist. Wird kein Knorpel getroffen, ist die Prozedur nicht sehr schmerzhaft. Anders sieht es aus, wenn die Nadel des Piercers auf Knorpelgewebe trifft. Dann ist das Zusammenbeißen der Zähne unumgänglich. Nach zwei bis drei Monaten ist der Heilungsprozess abgeschlossen.

Christinapiercing (Intimpiercing für Frauen) und transdermaler Körperschmuck
Ein weiterer Trend im Bereich Piercingschmuck ist das sogenannte Christinapiercing. Hiebei handelt es sich um ein Intimpiercing für Frauen, welches vertikal zwischen großen Schmalippen und Venushügel liegt. Es ist aus anatomischen Gründen nicht von jeder Frau tragbar. Dieser Schmuck wirkt nicht sexuell stimulierend, sein Reiz liegt allein in der Optik. Enge Hosen können beim Tragen unangenehm auf das Piercing drücken. Ganz vorne auf der Hitliste der Piercingtrends in diesem Jahr steht transdermaler Körperschmuck, der unter der Haut mit einer Platte verankert wird. Dieser kann vom Träger nicht selbst wieder heraus gedreht werden, sondern muss mit einem chirurgischen Eingriff entfernt werden. Ob Piercing in Ohr, Nase, Intimbereich, zum selbst herausdrehen oder nicht – wichtig ist in erster Linie, was gefällt und zum Träger passt!

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