Die richtige Fusspflege

Donnerstag, 13. November 2008
KATEGORIE: füsse

Von Geburt an haben 98 Prozent aller Babys intakte Füße. Doch sobald sie laufen lernen, zwingen falsches Schuhwerk oder zu enge Strümpfe die biegsamen Füße viel zu häufig in falsche Positionen. Über Jahre hinweg in Fehlstellungen gepresst, verformen sich Zehen und Ballen und verhindern, dass sich die Füße gesund entwickeln können. Wenn sich aber die Statik der Füße verändert, wirkt sich das auf das gesamte Skelett negativ aus: Beim Gehen kommt es zu Schmerzen, die sogar bis in Rücken, Nacken oder Kopf ausstrahlen können. Durch ein ungesundes Klima in Schuhen oder Strümpfen kann es zu Krankheiten (z.B. Fußpilz oder Nagelveränderungen) kommen, die nicht selten langfristige Beschwerden bereiten. Erklären Sie Ihren Kunden daher, wie wichtig es ist, den Füßen nicht erst Aufmerksamkeit zu widmen, wenn sie schmerzen, jucken oder brennen, wenn Hühneraugen drücken oder sich bereits Schrunden in dicke Hornhaut gegraben haben. Sie benötigen genauso regelmäßig Pflege und Streicheleinheiten wie das Gesicht.

Individuell pflegen
Weil aber Füße unterschiedlich beschaffen sind, gilt es, auf ihre individuellen Bedürfnisse mit dem täglichen Pflegeprogramm einzugehen. So benötigt der kühle Fuß mit Hang zum Kaltwerden eine andere Pflege als der wohltemperierte oder der warme Fuß, der zum Schwitzen neigt.

Kühle Füße mit einer Temperatur unter 25,1 Grad brauchen schon am Morgen ein „Aufweck-Programm“: Wechselduschen und Fußgymnastik (auch beim Sitzen häufig bewegen) bringen die Durchblutung in Gang. Durchblutungsfördernde Zusätze oder ätherische Öle im Fußbad sorgen für einen entsprechenden Temperaturausgleich. Ein Peeling oder eine Massage mit Öl oder Massagecreme + ätherisches Öl wissen sie zu schätzen, um geschmeidig zu bleiben. Bei großer Kälte sind sie dankbar für heiße Fußbäder ab 36 Grad, am besten mit Kräuterzusatz. Durch Fußgymnastik bleibt die Durchblutung konstant. Allerdings kann sich hinter kalten Füßen auch eine Kreislauferkrankung verbergen; auch kann dieses Symptom ein Hinweis auf Diabetes sein.

Wohltemperierte Füße (um 27,0 Grad) schätzen regelmäßige Bewegung, Peelings, Eincremen und Massagen, die die Durchblutung anregen. Häufiges Barfußlaufen und eine gute Belüftung in Strümpfen und Schuhen halten ihr Temperaturgleichgewicht aufrecht.

Warme Füße mit einer Temperatur über 27 Grad benötigen viel Luft sowie Schuhe und Strümpfe, die ihnen genügend Bewegungsfreiheit lassen. Diese müssen außerdem atmungsaktiv sein, um die Füße nicht ins Schwitzen zu bringen. Schweißfüße sind bei rund 10 Prozent der Menschen mit einer Erkrankung verbunden. Feuchte Füße sind anfälliger für Fußpilz. Fußbäder mit dem Zusatz von Essig oder Eichenrinde zweimal pro Woche verhindern eine übermäßige Schweizbildung. Ebenso kühle bis kalte Bäder mit einer Wassertemperatur um die 16 Grad. Fußpuder oder Fußdeo binden unangenehmen Gerüche, Peelings sorgen für glatte Haut, und die Durchblutung wird durch eine Massage gefördert.

Grundsätzlich sollten Füße regelmäßig mit einem Fußbad, täglich mit Fußcreme und mit einer Massage verwöhnt werden.

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